Bärige Pläne
Möglichkeiten der Realisierung
In der vorliegenden Planungsskizze wird das Wohlbefinden der beiden Bären groß geschrieben. Ebenso müssen aber auch Kosten und Nutzen der neuen Bärenanlage gegeneinander abgewogen werden. Das führt zu folgenden Voraussetzungen:
- Erhaltung der alten Bärengitter durch zukünftige Nutzung als Vor- oder Absperrgehege.
- Neuerrichtung des Bärenhauses für die beiden in Hellenthal lebenden Bären. Das Bärenhaus im neuen Gehege wird multifunktional und größer als das bisherige, um evtl. auch einem dritten Bär ein Zuhause zu geben.
- Optische Begrenzung durch z. B. Bepflanzungen des Außenzaunes. Damit wird das Vorgehege auch zum Rückzugsgebiet der Bären.
- Errichtung eines neuen Bärenhauptgeheges von mindestens 4.500 m² mit 2 großzügigen Badeteichen, Klettermöglichkeiten und Sichtschutzbereichen.
- Besucherorientierte Erlebnispfade mit interessanten Gehegeeinsichten und Informationen.
- Je nach Investitionsmöglichkeiten Errichtung der Neuanlage in mehreren Baustufen.
Aufgrund der sehr stabilen Bauart des alten Bärenzwingers aus den 70er Jahren empfiehlt sich eine weitere Nutzung der alten Gitter. Dies umso mehr, da aus Sicherheitsgründen eine Absperrmöglichkeit notwendig ist, um gefahrenfrei die eine oder andere Anlage betreten zu können. Die lange Zaunfront wird durch eine artenreiche Hecke bepflanzt.
Für die Besucher wird ein eindrucksvoller Bären-Erlebnispfad hinunter zu der neuen Anlage errichtet. Er führt zu einer Terrasse, die den Blick von Süden in den Berghang gestattet und sich durch die Gestaltung zu einem besonderen Anziehungspunkt im Wildgehege Hellenthal entwickeln wird. Mit Astwerk oder auch halben Baumstämmen können Besucherbereiche besonders natürlich und interessant gestaltet werden. Soll dazwischen der Einblick gewährt werden, können schmale Glasscheiben die Sicherheit zum Tiergehege gewährleisten und eine Beobachtung der Tiere unmittelbar am Fenster ermöglichen.
Derartige Schaufenster und Sichtwinkel werden vom Betrachter erfahrungsgemäß viel gezielter wahrgenommen als weiträumige Gehegeeinsichten mit langen Gitterfronten. Der Erlebnispfad wird talabwärts führen.
Auf dem Erlebnispfad wird es gezielte Einblicke in das neue Bärengehege geben, die neugierig machen, mehr zu sehen. Der Kletterbaum kennzeichnet eine besondere Fläche entlang des Erlebnispfades. Hier können Kinder gleich den Bären klettern oder andere Spielmöglichkeiten finden, die jedoch den Strukturen innerhalb des Bärengeheges vergleichbar sein sollen.




